Pléiade
Die Bibliothèque de la Pléiade des Verlags Gallimard ist eine Reihe von klassischen Werken der französischen und ausländischen Literatur in besonders sorgfältig editierten und gestalteten Ausgaben mit ausführlichen Kommentaren. Alle Bände sind auf hauchdünnes "Bibelpapier" gedruckt, fadengeheftet und in weiches Schafsleder gebunden. Die Bibliothèque de la Pléiade wurde 1931 durch den Verleger Jacques Schiffrin gegründet, gehört seit 1933 zum Verlag Gallimard und bringt pro Jahr 10-12 neue Titel heraus. Bisher sind 544 Titel von 191 Autoren erschienen, von denen insgesamt mehr als sechs Millionen Exemplare verkauft wurden.
In der Regel werden nur bereits verstorbene Autoren in die Pleiade aufgenommen. Ausnahmen hat man bisher nur bei André Gide, André Malraux, Paul Claudel, Montherlant, Saint-John Perse, Julien Green, René Char, Marguérite Yourcenar, Nathalie Sarraute, Ionesco und Julien Gracq gemacht.
Weitere Informationen: www.cercle-pleiade.com/collections/pleiade.htm und www.cercle-pleiade.com
Jedes Jahr finden in der erste Maihälfte die „Tage der Pléiade“ (Dizaine de la Pléiade) statt. Aus diesem Anlass wird ein Album mit Fotos aus dem Leben eines der Autoren der Sammlung herausgegeben, das genauso aufgemacht ist wie ein Pléiade-Band. Dieses Album kann man nicht kaufen, sondern man bekommt es von seinem Buchhändler geschenkt, wenn man während der „Tage der Pléiade“ drei Bände der Sammlung kauft. Das gilt selbstverständlich auch für die Kunden, die bei PARINFO bestellen. Im November erscheint in derselben Aufmachung ein Kalender für das folgende Jahr, den man kostenlos beim Kauf von zwei Pléiade-Bänden bekommt. Die Alben gibt es nur, solange der Vorrat reicht. Sie werden nicht nachgedruckt und sind daher begehrte Sammelobjekte, die im Antiquariatsbuchhandel nicht selten hohe Preise erzielen. Eine Liste der bisher erschienenen Alben finden Sie auf dieser Seite.
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »

























