Ponthus : A la ligne. Feuillets d'usine

Autor(en):
Verlag:
ISBN: 9782710389668
Kurzbeschreibung: 
Travailler „ À la ligne“ (die neue, politisch korrekte Bezeichnung für die Arbeit am Fließband, früher travailler „à la chaine“ genannt) ist die einzige Möglichkeit für Autor und Ich-Erzähler Joseph Ponthus, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der ausgebildete Erzieher ist seiner großen Liebe in die Bretagne gefolgt, wo er aber keinen passenden Job fand und sich nun mit befristeten Arbeitsverträgen in Fisch- und Fleischverarbeitungsfabriken finanziell über Wasser zu halten versucht.
Erschienen: 
03.01.2019
Seiten: 
266
Gewicht: 285 g
Abmessungen: 20.5 cm × 14 cm × 1.7 cm
Preis:
18,00€
Travailler „ À la ligne“ (die neue, politisch korrekte Bezeichnung für die Arbeit am Fließband, früher travailler „à la chaine“ genannt) ist die einzige Möglichkeit für Autor und Ich-Erzähler Joseph Ponthus, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der ausgebildete Erzieher ist seiner großen Liebe in die Bretagne gefolgt, wo er aber keinen passenden Job fand und sich nun mit befristeten Arbeitsverträgen in Fisch- und Fleischverarbeitungsfabriken finanziell über Wasser zu halten versucht.

Während er und seine Kollegen tonnenweise Fische und Meeresfrüchte verarbeiten, Schlachträume reinigen oder halbe Rinder auf Schienen bewegen müssen, erinnert sich Ponthus im Stillen an Gedichte und Texte von Apollinaire, Cendrars, Aragon; singt Chansons von Trenet … Das bewahrt ihn davor, unter der Eintönigkeit und dem harten Arbeitsrhythmus zusammenzubrechen.

Und „À la ligne“ (Zeile für Zeile) bringt er nach der Arbeit seine Gedanken, seinen Frust, die Solidarität mit Kollegen, die Liebe zu seiner Frau in freien Versen zu Papier.

Diese literarische Form hat sich ihm aufgezwungen, um in den wenigen Stunden zwischen Tag- und Nachtschicht Erlebtes und Empfundenes festhalten zu können.

Lesen Sie diesen ersten Roman, der Autor erspart ihnen nichts, aber das Buch ist eine Entdeckung.

"À la ligne" est le premier roman de Joseph Ponthus.

C'est l'histoire d'un ouvrier intérimaire qui embauche dans les conserveries de poissons et les abattoirs bretons. Jour après jour, il inventorie avec une infinie précision les gestes du travail à la ligne, le bruit, la fatigue, les rêves confisqués dans la répétition de rituels épuisants, la souffrance du corps.

Ce qui le sauve, c'est qu'il a eu une autre vie. Il connaît les auteurs latins, il a vibré avec Dumas, il sait les poèmes d'Apollinaire et les chansons de Trenet C'est sa victoire provisoire contre tout ce qui fait mal, tout ce qui aliène. Et, en allant à la ligne, on trouvera dans les blancs du texte la femme aimée, le bonheur dominical, le chien Pok Pok, l'odeur de la mer.

Par la magie d'une écriture tour à tour distanciée, coléreuse, drôle, fraternelle, la vie ouvrière devient une odyssée où Ulysse combat des carcasses de boeufs et des tonnes de bulots comme autant de cyclopes.